Rechböhl-Kapelle Unterrain

Franziska Romana (9. März)

Braune Holzkapelle oberhalb Weissbad an der Nähe der Strasse nach Sonnenhalb im Hof der Familie Fässler zwischen Haus und Gaden.

Die typische Hofkapelle (3,0 x 3,6 m) besteht aus einem hölzernen Bethäuschen mit einem schmiedeisernen Kreuz auf dem Satteldach. Der rechteckige lnnenraum mit 12 Sitzplätzen ist auf der Altarseite durch zwei Holzwände abgeschrägt. Zwei Büsten der Evangelisten Johannes und Jakobus dem Älteren stammen vom spätgotischen Hochaltar der Pfarrkirche Appenzell und datieren von 1504. Das Exvoto des Antonius von Padua wurde 1696 geschaffen. Das Ädikula-Altärchen in ländlichem Rokoko stammt von 1766. Weitere Bilder stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die Ausstattung der Kapelle mit Bildwerken und Gemälden verschiedener Herkunft erklärt sich daraus, dass die Familie Fässler auf dem Rechböhl jahrzehntelang politische und kirchliche Ämter bekleidete.

Geschichte
Die Kapelle wurde 1655 durch Hauptmann Hans Fässler erbaut. 1766 liess die zweite Frau von Säckelmeister Johannes Fässler den kleinen Altar in der Kapelle neu er­richten. Unter Hauptmann Ulrich Fässler wurde der Altar 1827 renoviert. Eine weitere Renovation erfolgte 1872 durch Franz Xaver Fässler. Daraus erklärt sich auch die mehrmalige Übermalung des Altarbildes.

offen Die Verwalterin öffnet gern auf Wunsch
Bezirk Schwende
Eigentümer          Die Kapelle gehört zur Liegenschaft Rechböhl
Besonderes Früher fanden Maiandachten statt

Kontakt

Rechböhl-Kapelle Unterrain
Doris Manser-Fässler
Sonnenhalbstrasse 61, 9050 Appenzell
Tel. +41 71 780 11 62