Meglisalp

Maria zum Schnee (5. August)

Die aus unverputzten Kalksteinen erbaute Kapelle steht, nach Südosten gerichtet, im Talboden der Meglisalp und verleiht der Alp dörflichen Charakter.

Ein steiles Satteldach überzieht mit gleichem First das auf drei massigen Pfeilern ruhende Vorzeichen. Der Turm mit Käsbissen ist in die Nordecke gestellt. Eine gewalmte Decke überwölbt den lnnenraum. Das Altarbild ist dem Gnadenbild von Santa Maria Maggiore in Rom nachgeahmt. Jakob Egger in Staad goss 1905 das Glöcklein. Die Kapelle verfügt über eine elektrische Beleuchtung und 52 Sitzplätze im EG sowie etwa 15 auf der Empore. Im Winter ist sie geschlossen.

Geschichte
Bevor die Kapelle gebaut wurde, war bereits seit dem 16. Juli 1903 im Gasthaus Meglisalp in einem Zimmer ein Altar aufgestellt. 1904/05 liess Pfarrkommissar Bonifaz Räss die heutige Kapelle für Sennen und Touristen erbauen; am 7. August fand die Grundsteinlegung statt und am 14. September 1905 die Benediktion. Verantwortlicher Architekt war August Hardegger aus St. Gallen. 1945 deckte ein Föhnsturm den Kapellturm ab. 1987 wurde die Kapelle innen restauriert. Aussen wird sie laufend unterhalten. Am 11. August 1911 gab die Standeskommission die Zusicherung, dass der Boden rings um die Kapelle in einem Abstand von 10 m nicht überbaut werden dürfe.

offen Die Kapelle ist im Sommer geöffnet
Bezirk Schwende–Rüte
Eigentümer Stiftung Kapelle Meglisap
Besonderes Im Sommer finden jeden Sonntag um 14.00 Uhr hl. Messen statt. Am 5. August wird das Kapellfest gefeiert.

Kontakt

Meglisalp
Sepp Manser
Zidler 1, 9057 Weissbad
Tel. +41 71 799 11 28