Loos-Kapelle Weissbad

St. Anton von Padua (13. Juni)

Kleines, unscheinbares Bethäuschen oberhalb der Loos auf der linken Seite unterhalb der Strasse Weissbad –Triebern.

Es ist ein altertümliches, kleines Kapellchen in der Grösse von 2,9 x 3,4 m und 2,65 m hoch, vom Bethäuschentypus ohne Dachreiter. Der Boden besteht aus Ziegelplatten; es hat eine gewalmte Decke und ein spätbarockes Altärchen. Weiter befindet sich auf dem Altarblatt ein interessantes Trachtenbild der Stifter als ländliche Malerei um 1750. Das lnnere zeigt noch das ursprüngliche lnventar. Auf dem Altarbild sieht man die Stifterfamilie mit den vier verstorbenen Kindern auf dem Boden und auf der linken Seite sind einige weitere Personen darauf. Durch eine unsachgemässe Renovation hat das Bild aber stark an Deutlichkeit verloren. Die Kapelle hat 4 kleine Betbänklein. Sie ist mit Schindeln gedeckt und trägt ein schmiedeisernes Kreuz; sie ist geschlossen.

Geschichte
Die Kapelle wurde bereits schon vor 1650 erwähnt. Am 17. Juni 1742 stiftete Antoni Jeger einen Zeddel von 50 fl auf die Kapelle und durfte als dessen Gründer angesehen werden. Im gleichen Jahr wurde die Kapelle erbaut. Kurz vor der letzten Jahrhundertwende restaurierte man die Kapelle. Das Altarblatt fertigte Hans Herovits aus Goldach an; das Kreuz stammt aus einer thurgauischen Pfarrkirche. Am 30. Mai 2001 wurde die Kapelle wieder eingeweiht.

offen Der Verwalter öffnet gern
Bezirk Schwende-Rüte
Eigentümer                Die Kapelle gehört zur Liegenschaft Jegerlisgnazis
Besonderes Bei Bedarf finden Maiandachten statt

Kontakt

Loos-Kapelle Weissbad
Sepp Inauen
Triebernstrasse 3, 9057 Weissbad
Tel. +41 71 797 02 07