HundgalgenKapelle Appenzell

Heute etwas verdrückt, steht die kleine Kapelle hinter der Überbauung Hundgalgen am Chlosbächli.

Bei dem kleinen Gotteshaus (3,4 x 3,4 m) handelt es sich um eine architektonisch schlichte Kapelle mit dreiseitigem Chorschluss, neuem Dachreiter und neugotischen Fenstern. Mittelpunkt der eternitgedeckten Kapelle ist die neu­ renovierte ländliche 72 cm hohe Pietà aus Holz aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Das kleine Glöcklein hat einen Durchmesser von 30 cm und den Ton «d». Die Kapelle hat sechs kleine Kniebänklein und ist geschlossen.

Geschichte
Das «kleine Heiligtum» wurde 1874 von Stifter Johann Jakob Dörig, «Napoleons», Besitzer des Hundgalgens, erbaut. Dörig soll die Kapelle gestiftet haben aus Sorge um seine fünf ungezogenen Buben (wie viele Kapellen gäbe es heute, wenn noch aus gleichen Gründen solche gestiftet würden!?).

1970 liess die Familie Steingruber die Kapelle durch August lnauen restaurieren. Mauerwerk, Bedachung und Türmliverkleidung wurden überholt; die Kapelle erhielt einen neuen Ziegelboden und eine neue Bestuhlung. Am 31. Mai 1970 wohnten etwa 100 Andächtige der Einweihung der neurenovierten Kapelle bei.

offen Die Kapelle ist geschlossen
Bezirk Appenzell
Eigentümer    Die Kapelle gehört zur Liegenschaft Steingruber
Besonderes Im Monat Mai wurden von 1920 bis 2001 regelmässig gut besuchte Maiandachten abgehalten. Heute wird die Kapelle hie und da noch für Taufen oder Hochzeiten benutzt.

Kontakt

Hundgalgen-Kapelle Appenzell