Jakobs-Kapelle Kronberg

St. Jakob (25. Juni)

Beim «Gross Chenner» unterhalb des Kronberggipfels steht am Weg von der Scheidegg zum Kronberg die Kapelle auf einer schönen Anhöhe.

Die rechteckige Kapelle trägt ein steiles Satteldach mit einem geschlossenen Dachreiter. Sie bietet etwa 16 Personen Platz auf acht Bänklein. Darin hängt eine Glocke, 44 cm Durchmesser mit Relief. Sie stammt aus dem abgebrochenen Beinhaus in Appenzell und wurde 1744 in Konstanz gegossen.

Geschichte
Bereits im 13. Jahrhundert stand bei der Jakobsquelle auf dem Kronberg eine Kapelle. Man vermutet, dass ein zu Hause wohlbehalten angekommener Pilger die Andachtsstätte aus Dankbarkeit errichten liess. Im Jahre 1464 wird sie erstmals urkundlich erwähnt. 1620 wurden Jacobus und Bartholomäus als Patrone genannt. Neben der Kapelle stand ein Eremitenhäuschen. Ein Neubau der Kapelle aus dem Jahre 1859 fiel schon 1882 wieder einem Brand zum Opfer, den eine geistesgestörte Person gelegt hatte. Im gleichen Jahr wurde die Kapelle wieder aufgebaut. 1882 erhielt sie das Glöcklein des ehemaligen Beinhauses. Wegen Feuchtigkeitsschäden, weil der Boden schlecht war und weil der Platz fur die vielen Gläubigen am Gottesdienst des Jakobitages beschränkt war, wurde 1925 eine neue Kapelle auf dem östlichen Rücken des Kronbergs errichtet. Am 25. Juli hat man sie eingeweiht. Das Altärchen stammt von Bildhauer Neff. 1926 trug man die alte Kapelle ab. Im Jahre 1937 wurde in der Nähe der alten Kapelle eine kleine Grotte in den Felsen gehauen und das Bild des hl. Jakobus hineingestellt. 1969 erfolgte eine Restaurierung der Kapelle. 2004 wurde ein neuer Boden eingebaut und vier Jahre später das Türmchen neu eingekleidet.

offen Auf Wunsch öffnet der Verwalter gern
Bezirk Gonten
Eigentümer Alp Gross Chenner
Besonderes Um die Festtage des hl. Jakobus (25. Juli) und des hl.Bartholomäus (24. August) wird jeweils ein Berggottesdienst gefeiert

Kontakt

Jakobs-Kapelle Kronberg
Clemens Broger
9108 Gonten
Tel. +41 79 426 25 03