Dreifaltigkeits-Kapelle Rapisau

Dreifaltigkeit (29. Mai)

Malerisch gelegen am Fussweg vom Rinkenbacher Steg nach Rapisau oberhalb dem Mühleli auf einer flachen Wiese der Liegenschaften Wees und Mühleli.

Schlichter Rechteckbau mit Satteldach und zwei trichterförmigen Viereck-Fensterchen. Auf dem eternitgeschützten Satteldach sitzt ein offener Dachreiter unter dem sechseckigen Kupferhelm mit einem alten Glöcklein. Vor dem Altar befindet sich ein hohes Schmiedeeisengitter. Vier Kniebänke laden zum Beten ein. Die drei Altarbilder, welche die Dreifaltigkeit Gottes darstellen, sind ein Werk von Adalbert Fässler jun. aus dem Jahre 2001. Die Kapelle ist geschlossen.

Geschichte
Zur Pestzeit hat der Eigentümer der Wees das Gelöbnis abgelegt, an dieser Stelle eine Kapelle zu bauen, wenn er mit seiner Familie vor der schrecklichen Krankheit verschont werde. 1651 wurde die Dreifaltigkeitskapelle dort erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige Kapelle wurde im Jahre 1766 wenige Meter neben der alten Kapelle erbaut. Am 20. Juli 1862 segnete der bischöfliche Kommissar Johann Anton Knill die kleine Wiesenkapelle in der Heimat des Anton Hersche ein. Der Käufer der Heimat Wees wurde laut Kaufvertrag vom 21. November 1882 gehalten, das Kapellchen zu unterhalten. 1966 liess die Familie Büchler das Glöcklein, welches einen Sprung aufwies, umgiessen. Die letzte Renovation erfolge im Jahre 2001.

offen Auf Wunsch öffnet der Verwalter gern
Bezirk Gonten
Eigentümer Die Kapelle gehört  zur Liegenschaft Wees

Kontakt

Dreifaltigkeits-Kapelle Rapisau
Daniel Büchler
9050 Appenzell
Tel. +41 78 812 61 10