Haarflechten

Im 19. Jahrhundert kam Schmuck aus Haaren auch in ländlichen Kreisen in Mode. Die Haarkünstler wanderten herum, boten ihre Kenntnisse an und nahmen Aufträge entgegen.

 

Manches Bauernmädchen verdiente sich mit dem Verkauf seiner langen Zöpfe an diese Wander-Künstler etwas nebenbei. Bis zirka 1920 lernten viele Coiffeure während ihrer Lehrzeit diese kunstvolle Verarbeitungsmöglichkeit.

Dass Haar von jeher auch zu Schmuck verarbeitet wurde, ist nach dem 1. Weltkrieg weitgehend in Vergessenheit geraten. Leider ist dieses Kunsthandwerk seither beinahe ausgestorben. Sehr viel Wissen ist verloren gegangen oder aus Unkenntnis vernichtet worden.

 

Weitere Inforamtionen finden Sie auf dem Infoblatt «Haarflechterei»